
Der Verein Planung, Architektur, Frauen P,A,F., die schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen SVIN, das Stadtplanungsamt Bern und die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Bern haben im Sommer 2006 gemeinsam das Projekt Lares lanciert. Lares bezweckt die Einführung und Institutionalisierung von Fachfrauengruppen bei grossen Planungs- und Bauvorhaben. Damit soll insbesondere der Frauenanteil in der Bauplanungsbranche erhöht werden. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt Lares im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz. Mehr www.lares.ch
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Lares geht über den Gleichstellungsanspruch hinaus. Mehr Fachfrauen auf allen Ebenen in Planungs- und Bauprojekten bringen zusätzliche Fertigkeiten und eine umfassendere Sichtweise. Sie sichern damit Qualität und Nachhaltigkeit insbesondere für die künftigen Nutzerinnen und Nutzer.
Fachfrauen, die in Bauherrschaften auftreten, will Lares auch öffentlich bekannt machen. Ihre Kompetenzen und ihre Leistungen sollen sichtbar werden. So entstehen Rollenvorbilder für junge Frauen, die wiederum die konkrete Einflussnahme der Frauen in der Bau- und Planungsbranche verstärken können.
In vier Pilotprojekten in verschiedenen Regionen konkretisiert Lares die Mitwirkung von Fachfrauen. Für weitere Lares-Vorhaben entsteht aus den Erfahrungen der Pilotprojekte ein Leitfaden.
Während der Projektlaufzeit von drei Jahren baut Lares ein Netzwerk von Fachfrauen auf. Ein Verzeichnis führt Fachfrauen auf, die für künftige Bauten und Planungen zur Verfügung stehen.
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Die erste Lares-Fachfrau heisst Priska Ammann.
Sie ist dipl. Architektin ETH SIA und führt ein Büro in Zürich www.stadtwerke.ch. Sie wird am ersten Lares-Pilotprojekt Breitenrainplatzes mitarbeiten.
Wir gratulieren!